| Beschäftigungs- angebote |
| Kontaktieren
|
Die neue Vorbereitungsphase Plus

Ziel unserer VP-Plus ist es, die Erwerbsfähigkeit arbeitsmarktferner Menschen zu erhalten, zu verbessern und ggf. wiederherzustellen, sodass ein Übergang in eine Arbeitsgelegenheit nach § 16d SGB II möglich wird. Im Rahmen der Vorbereitungsphase werden Förderbedarfe systematisch identifiziert und stufenweise abgebaut. Langfristiges Ziel bleibt die nachhaltige Integration in geförderte oder ungeförderte Beschäftigung.
Gesundheitsfördernde und sozialintegrative Leistungen (vgl. §16d SGB II) sind für viele Teilnehmer die Basis für einen Eingliederungserfolg. Aus diesem Grund haben wir umfangreiche Stabilisierungsangebote in unsere Vorbereitungsphasen eingebaut – sie bilden das Herzstück der Integrationsangebote in diesem Bereich.
Um dem Ziel gerecht zu werden, langzeitarbeitslose Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bedarf es institutions- und rechtskreisübergreifender Ansätze.
Im Rahmen der Vorbereitungsphase Plus werden Instrumente der beruflichen Integration, der Prävention und der Stabilisierung aufeinander abgestimmt eingesetzt. Dabei werden wir unterschiedlichen Zielsetzungen und Orientierungen gerecht. Die Vorbereitungsphase ist der erste Baustein, mit dem langzeitarbeitslose Menschen unterstützt werden, ihren weiteren Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.
Ziel/Erfolgscontrolling
Der Prozess der Bewertung der Integrationsfortschritte im Rahmen der Stabilisierungsphase wird von der Universität Hamburg begleitet und evaluiert.
Status und Beschäftigungsdauer
Im Rahmen der Vorbereitungsphase (VP) und Vorbereitungsphase Plus (VP Plus) sind Teilnehmer vom Status in einer Arbeitsgelegenheit nach § 16d SGB II und erhalten eine Mehraufwandsentschädigung. Die Vorbereitungsphase dauert bis zu drei Monate; bei Bedarf kann sich eine Vorbereitungsphase Plus mit einer Dauer von bis zu zehn weiteren Monaten anschließen. Ein Beenden bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit ist jederzeit möglich.
Zielgruppe
Formal
- Langzeitarbeitslose Menschen (gem. § 18 SGB III)
- Im Leistungsbezug des SGB II
- Mindestens 18 Jahre alt
- Teilnehmer konnte kein passender Aktivjob angeboten werden
Persönliche Situation
- Menschen mit und ohne Berufsausbildung
- Menschen mit erheblichen Integrationshemmnissen und multiplen Problemlagen, wie z. B. Sucht, Delinquenz, Wohnungslosigkeit oder Schulden
- Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen
Dienstleistungsangebot
- Feststellung der Ressourcen, Kompetenzen, Kenntnisse und Förderbedarfe
- Sozialintegrative Leistungen und Gesundheitsförderung
Teilnehmer werden intensiv sozialpädagogisch begleitet. Sie erhalten ein umfangreiches Unterstützungsangebot in Alltags- und Krisensituationen. Die Phase der sozialen Stabilisierung ist lebenslagenorientiert, ganzheitlich und umfasst arbeitsmedizinische Diagnostik, Gesundheitsförderung und psychologische Betreuung - Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten:
Teilnehmer arbeiten in einem ausgewählten Tätigkeitsfeld in einer Betriebsstätte der hamburger arbeit – zur Ausübung der Tätigkeit bedarf es keiner besonderen Qualifikation oder beruflichen Erfahrung. Die Tätigkeit ist zusätzlich und im öffentlichen Interesse. Teilnehmer haben die Möglichkeit aus folgenden Tätigkeitsfeldern auszuwählen:
- Küche/Kantine
- Service/Verkauf
- Hauswirtschaft
- Handwerksservice
- Verwaltung/Büro






