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| Unternehmensgeschichte | |
| 1983 | Am 1.11. wird die HAB Hamburger Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH gegründet. Transferleistungen werden in sozialversicherungspflichtige Entgelte umgewandelt. Das Gründungsmotto lautet: „Lieber Arbeit als Arbeitslosigkeit finanzieren“. |
| 1984 | Das Unternehmen wächst schneller als gedacht. Es entstehen Kooperationsarbeitsplätze bei gemeinnützigen Einrichtungen. Die hamburger arbeit öffnet sich. Die Gesellschaft richtet erstmals eine Schuldnerberatung und einen Schuldnerregulierungsfonds ein. Die hamburger arbeit schließt Tarifverträge. |
| 1988 | Die Schwestergesellschaft Hamburg West-Beschäftigungsgesellschaft mbH wird gegründet. |
| 1989/1990 | Die erste Verbleibnachfrage wird eingeführt. Gemeinsam mit der Werkstatt Frankfurt e. V. und der Neue Arbeit Stuttgart GmbH gründet die hamburger arbeit die Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit, BAG e. V. |
| 1991 | Das erste EU-Programm zur Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen wird gemeinsam mit der Schwestergesellschaft initiiert und durchgeführt. |
| 1992 | Die hamburger arbeit übernimmt Sonderaufgaben als kommunaler Dienstleister. Vor dem Hintergrund der sprunghaft angestiegenen Zahl der Asylbewerber betreibt die hamburger arbeit innerhalb kürzester Zeit 20 Containerdörfer. Die Aufgabe ist naturgemäß befristet. Sie wird 1996 wieder eingestellt. |
| 1995 | Es gelingt, Praktika auch in private Betriebe zu implementieren. Heute sind sie fester Bestandteil der Vermittlungsanstrengungen. |
| 1996 | Die bis heute angewandte Evaluation mit standardisierter Nachbefragung sechs Monate nach Vertragsende wird eingeführt. |
| 1997 | Die hamburger arbeit gründet gemeinsam mit dem Zentrum zur beruflichen Qualifizierung und Beratung, zebra e.V., und der ÖSB-Unternehmensberatungsgesellschaft in Wien die Tochtergesellschaft „Arbeitsstiftung Hamburg – Gesellschaft für Mobilität im Arbeitsmarkt mbH“. Heute betreibt die „Arbeitsstiftung“ mit großem Erfolg die Koordinierungsstelle Ausbildung zur Integration von Hauptschülern in die duale Ausbildung. |
| 1998 | Zum 31.8. fusionieren hamburger arbeit und Hamburg-West.
Das Hotel AquaSport der hamburger arbeit am Olympiastützpunkt wird eröffnet. |
| 1999 | Das Kooperationskonzept wird auf private Betriebe ausgedehnt. Das neue Personaldienstkonzept wird eingeführt: Förderung durch Forderung lautet der Titel – damals war er neu und umstritten. Heute ist er in aller Munde und Konsens. |
| 2001 | Das Programm „Arbeit sofort“ für Jungerwachsene nimmt in Rahlstedt seine Arbeit auf. |
| 2002 | Die Zielstellung wird deutlich sozialpolitischer, die Sozialämter weisen zu. Die Freiwilligkeit bei der Arbeitsaufnahme wird aufgehoben. Wer Transferleistungen bezieht, soll eine Gegenleistung für die Allgemeinheit erbringen. |
| 2003 | Das 1-Euro-Programm ist ausgesprochen erfolgreich. Zusammengenommen bietet das Unternehmen nun 900 gemeinnützige Arbeitsplätze an, für die keinerlei Einstiegsvoraussetzungen bestehen. Die hamburger arbeit positioniert sich neu. Als kommunaler Dienstleister integriert sie unter ihrem Dach verschiedenste Aufgabenstellungen.Die hamburger arbeit wirkt sozialpolitisch fördernd von der Gesundheitsberatung, der Schuldenregulierung, der begleitenden Qualifizierung vor dem Hintergrund des Kerngeschäfts der befristeten Beschäftigung und löst kommunale Aufgabenstellungen, die sonst nicht erledigt werden könnten. Zum Jahresende wird die hamburger arbeit nach DIN/ISO 9001/9002 zertifiziert. |
| 2004 | Gründung der ARGE in Hamburg. |
| 2005 | Das neue SGB II und die Einführung von über 10.000 Aktivjobs in Hamburg starten. |
| 2006 | Gründung der Tochterunternehmen komm.pass.arbeit und HAB Service GmbH. |
| 2007 | Die hamburger arbeit startet mit der Aktivjob-Vermittlung. Über14.000 Arbeitsgelegenheiten in Hamburg finden sich in MISTRAL wieder und werden zentral über die Kollegen am Berliner Tor an alle über 50 beteiligten Träger verteilt. Parallel nimmt die Aufsuchende Beratung erfolgreich ihre Tätigkeit auf. |
| 2008 | Durch den Regierungswechsel wird das Ende der Aktivjob-Vermittlung bei der hamburger arbeit beschlossen. Das Unternehmen beteiligt sich erfolgreich an der Ausschreibung der 16 a-Maßnahmen und entwickelt weitere Alternativ-Strategien für das öffentliche Unternehmen hamburger arbeit. |






